Gut zu wissen…

Woher kommt eigentlich…

Nun dauert es nur noch ein paar Tage bis die Fastenzeit vorbei ist und wir das Osterfest feiern. Traditionell gibt es über das gesamte Land verteilt aus diesem Anlass mehrere Osterfeuer, die die Nächte um den Ostersonntag und Ostermontag in einem warmen Licht durchleuchten.

Doch woher stammt dieser Brauch eigentlich beziehungsweise warum werden überall Osterfeuer veranstaltet?

Es wird gemeinhin davon ausgegangen, dass das Licht des Feuers als Symbol für die Sonne galt. Die Menschen machten es sich im Frühjahr zum Brauch die Sonne und damit das einsetzende Frühjahr zu begrüßen, welches nun den langen und oft dunklen Winter ablöste. Darüber hinaus galt die Sonne auch als Fruchbarkeitssymbol und als Zeichen für eine sichere Ernte und gutes Wachstum. Die Sonne brachte für die Menschen also eine enorme Motivation und einen emotionalen Aufschwung. Diese Tradition des Begrüßens des nun mit allen Kräften startende Jahr, haben wir uns bis heute beibehalten und freuen uns schon lange im Voraus darauf, gemütlich in gemeinsamer Runde am Osterfeuer zu stehen und uns auf das Osterfest einzustimmen.

 

Redewendungen und ihre Herkunft:

Hier kannst Du ein paar Redewendungen und ihre Herkunft entdecken:

„Es ist alles in Butter.“

Das heißt soviel, dass „alles in Ordnung“ ist. Diese Redewendung hat ihren Ursprung aus der Zeit, in der Güter, wie beispielsweise Pozellan, in Kisten mit flüssiger Butter eingegossen wurden. Nachdem die Butter erstarrt war, waren die Güter vor dem Zerbrechen während des Transportes geschützt.

„Die Spreu vom Weizen trennen.“

Bedeutet in etwa „Wichtiges von Unwichtigem zu trennen“ und wurde abgeleitet von der landwirtschaftlichen Tätigkeit, dass nach der Getreideernte mit einem Gebläse die wesentlich leichtere Spreu weiter weggeblasen wurde, als das zuvor von ihm umgebene Korn. Dadurch wurde die Getreideweiterverarbeitung wesentlich erleichtert.

„Ins Fettnäpfchen treten.“

Diese Redewendung findet Gebrauch, wenn man sich blamiert oder aus Versehen etwas Peinliches tut. Die Herkunft ist darauf zurückzuführen, dass früher in Bauernstuben zwischen Tür und Ofen ein Fettnapf stand, mit dessen Hilfe nasse Stiefel wieder eingefettet werden sollten. Daher war stets Vorsicht geboten, nicht aus Versehen in ein solches Fettnäpfchen zu treten.

 

Uns plattdütsch Wöörbook – Kennst Du das plattdeutsche Wort?

Hummel            – Plüschmors

Staubsauger    – Huulbessen

erklären            – verklookfideln

Besserwisser  – Klookschieter

Eichhörnchen  – Katteker

… wir wünschen Dir viel Spaß beim Merken! 😉

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